Das Team AGAPEDIA Münsterland bei der Vikingtour in Norwegen
Geschrieben von Annika Grüber   
Dienstag, 4. August 2009

Das Team AGAPEDIA Münsterland bei der Vikingtour in Norwegen

18. – 25. Juli 2009: 7 Etappen, 760 km, 12.500 Höhenmeter, 5 Fjorde - 12 Berge

Rahmendaten:

Hinreise - 16./17.07.: Münster – Frederikshavn (DK) – Oslo - Beitostolen
1. Etappe – 18.07.: Beitostolen – Vaga, 93 km; Wetter: sonnig und trocken
2. Etappe - 19.07.: Vaga – Norddal, 170 km; Wetter: Regen, später trocken
3. Etappe - 20.07.:Norddal – Lom, 120 km; Wetter: Regen von Anfang bis Ende
4. Etappe - 21.07.: Lom - Ovre-Ardal, 97 km; Wetter: Dauerregen
5. Etappe - 22.07.: Ovre-Ardal – Aurland, 150 km; Wetter: trocken, zeitweise sonnig
6. Etappe – 23.07.: Aurland – Bergzeitfahren, 6,7 km; Wetter: leichter Nieselregen
7. Etappe – 24.07.: Aurland – Beitostolen, 155km; Wetter: sonnig und trocken
Rückreise – 25./26.07.: Beitostolen – Göteborg (S) – Kiel – Münster

Kurzresultat:
7 x Leadertrikot Frauen Overall (bei 7 Etappen)
5 x Sprinttrikot Frauen ( bei 6 Sprintwertungen)
6 x Bergtrikot Frauen (bei 6 K.O.M.-Wertungen)
1 x Leadertrikot M 40

Zu Viert wollte das Team AGAPEDIA Münsterland in diesem Jahr in Norwegen bei der Viking Tour an den Start gehen. Leider musste Frank Zedler aufgrund eines Trainingsunfalls eine Woche vor Tourstart passen (An dieser Stelle weiterhin GUTE BESSERUNG, Frank!). So blieben Annika Grüber, Joachim Wechner und Elmar Möllmann übrig. Begleitet wurde das Trio von Julian Steinhoff, dem mittlerweile schon fest zum Team gehörenden Betreuer und Physio und Hobbyfotograf. Ganz kurzfristig meldete sich noch Gerrit Teunis aus Holland, den Annika und Joachim bereits von der Viking Tour 2008 kannten, als Gastfahrer.



Und so machte sich am 16.07. bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Hitze die fünfköpfige Mannschaft auf gen Norden ins norwegische Beitostolen, etwa 200 km nordöstlich von Oslo. Jeder mit seinem eigenen persönlichen Ziel: Während Annika noch einmal Leader- und Bergtrikot bei der Rundfahrt gewinnen und damit ihren Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen wollte, stand für Elmar die erste Rundfahrt an und dann noch voller Berge, und er wollte einfach Erfahrungen sammeln. Joachim wollte Urlaub machen und Etappe für Etappe genießen und Gerrit wollte mal sehen, wie es ihm nach gerade überstandener Bronchitis so gehen würde. Na, und Julian wollte ganz viele Fotos machen und sich ganz doll um die Fahrer kümmern. Hat er auch gemacht! DANKE Julian!!

Bei Ankunft am 17.07. in Beitostolen wurde das Team warm und herzlich von Geir Ellingsen und seiner Crew bestehend aus Jens, Lisa, Ingrid, Roman, Johannes, Per und Lennart empfangen. Wir entdeckten viele bekannte Gesichter aus dem letzten Jahr: Die beiden Hamburger Ralf und Lars, den „norwegischen Australier“, das britische Para-Nationalteam mit Darren Kenny, der im vergangenen Jahr in Peking gleich 4 x olympisches Gold holte, und seinem Betreuer Gary Brickley, viele norwegische und schwedische Bekannte. Ein großes Wiedersehen. Der Viking Spirit machte sich breit...



Der erste Blick am nächsten Morgen aus dem Valhalla (dem Tourcamp) versprach trockenes und sogar sonniges Wetter. Nach der Begrüßung durch die Crew stand mittags eine Einroll-Etappe über 93 km an, mit einem kleinen, eher flachen Anstieg und einem etwas längeren über ca. 5 km mit der King of Mountain Wertung (K.O.M.). Danach ging’s flach wellig bis zum Schlussanstieg über 3 km rauf zum Ziel. Zwischendurch noch irgendwo die Sprintwertung. Die Taktik war, erst mal zu schauen, wo die Konkurrenz so steht und dann K.O.M und Leadertrikot der Damen ins Team holen. Nach dem Startschuss orientierten sich Gerrit und Annika gleich nach vorne, Elmar und Joachim gingen es ruhig an und rollten die Etappe locker ab. Als stärkste Konkurrentin für Annika sollte sich Verena Weiser geb. Kolks vom Röltgen Cycling Team herausstellen, die mit ihrem frisch gebackenen Ehemann Michael Weiser ihre Flitterwochen bei der Viking Tour verbrachte. Aber auch sie konnte Annika und Gerrit auf dem Weg zum K.O.M. nicht folgen. Auf dem langen Flachstück im Anschluss fuhren die beiden bald wieder an die noch nicht weit entfernte Spitze heran, die im rasanten Tempo das Tal hinunter donnerte bis hin zum Schlussanstieg. Die Sprintwertung war ein Geschenk im Vorbeifahren. So kamen Annika und Gerrit gemeinsam mit der Spitze ins Ziel und Gerrit konnte sich im Zielsprint sogar noch das Leadertrikot der M 40 sichern. Gleich am ersten Abend gab es damit 2 Leadertrikots – in diesem Jahr im AGAPEDIA grün, passend zu den Teamtrikots/–hosen –  ein Bergtrikot und ein Sprinttrikot!! Berg- und Sprinttrikot wurden aber ganz nach Manier der Tour de France der 2. und 3. Platzierten übergestreift, da Annika ja schon das Leadertrikot trug. Sie hatte sich gleich ein Polster von 9 Minuten Vorsprung aufgebaut, das sie in den Folgetagen noch weiter ausbauen wollte.



Der Blick am 2. Tag aus dem Valhalla versprach nichts Gutes: Regen. Das war heute echt blöd, da die ersten 40 km neutralisiert ohne Zeitnahme auf einer Naturstraße zu fahren waren. Diese norwegischen Naturstraßen, die sich im trockenen Zustand prima fahren lassen, werden bei Regen zu einer Schlammschlacht...und so waren alle bereits nach 40 km durchnässt und verdreckt, aber was half’s – der scharfe Start kam ja erst! Und der Hammeranstieg auch – rauf auf den berühmten Trollstigvegen,  Haarnadeln und schwindelnde Höhen,  über 20 km windet sich die Straße weit über 1.200 Höhenmeter rauf gen Himmel, die durchschnittliche Steigung wird mit 12 % angegeben. Für den einen ein Traum für den anderen ein Alptraum. Wenigstens war es trocken geworden. Annika konnte sich eingangs des Trollstigvegen von ihrer Konkurrenz absetzen und bis zum Ziel ihren Vorsprung um weitere 4 Minuten ausbauen. Auch Gerrit, Elmar und Joachim erreichten heile das Ziel in der Region der Erdbeeren – aus  Norddal kommt nämlich der größte Teil norwegischer Erdbeeren, aus der die leckere Erdbeermarmelade gemacht wurde, die jeden Morgen beim Frühstück aufgetischt wurde. Im Valhalla gab es frische, fantastisch armomatischen Erdbeeren  in rauen Mengen – mhmmm, da freuten sich die Sportler! Am Abend war dann erst mal große Wäsche angesagt, sowohl Räder als auch Klamotten und sämtliche Ohren und Nasenlöcher mussten vom Schlamm gesäubert werden. Aufgrund der starken Konkurrenz bei den Männern konnte Gerrit sein Leadertrikot nicht verteidigen und musste es an den Gesamtsieger des Vorjahres, Frank Slevikmoen abgeben, Annika erweiterte ihre Sammlung um ein weiteres Leader- und ein weiteres Bergtrikot. Die Sprintwertung ging heute an Verena Weiser vom Roeltgen Cycling Team. Joachim hatte mit starken Knieschmerzen zu kämpfen und entschloss sich, am nächsten Tag zu pausieren und mit Julian die Betreuung des restlichen Teams zu übernehmen.



Am 3. Tag ging es dann – bei Dauerregen und sinkenden Temperaturen – zuerst mal auf die Fähre. Start war im idyllischen Geiranger direkt am gleichnamigen zum UNESCO Weltnaturerbe erklärten Geirangerfjord gelegen. 120 km standen an, die ersten 15 nach dem Start gleich bergauf bis auf gute 1.100m. Für Elmar zu schnell, er bekam starke Rückenschmerzen und musste die Etappe gleich zu Beginn abbrechen. Gerrit versuchte, den Anschluss an die Spitze zu halten und Annikas Taktik war, erst mal bei der Konkurrenz zu bleiben, Körner zu sparen und dann irgendwann anzuziehen, um die K.O.M.-Wertung zu „holen“. Die Taktik ging auf – gemeinsam mit Verena, deren Begleiter Michael und einem kleinen Grüppchen fuhr sie in den Anstieg, blieb zunächst bei dem Duo, zog nach einigen Kilometern mit einem weiteren Fahrer das Tempo an und setzte sich von den beiden ab. Bald schloss sie auf Gerrit auf, dem als ausgewiesener Sprinter das Tempo der Bergspezialisten zu hoch gewesen war, und fuhr mit ihm gemeinsam den weiteren Anstieg rauf, oben im Nebel schlossen sie auf ein kleines Grüppchen und fuhren im Dauerregen die weiteren 70 km in dieser 12er Gruppe zu Ende. Total durchnässt und durchgefroren kamen die beiden im Valhalla in Lom, dem Tor zum Jotunheimen Gebirge an, wollten nur noch heiß duschen und wurden von Julian, Joachim und Elmar toll gepflegt und aufgepäppelt. An diesem Tag konnte Annika ihren Vorsprung auf Verena um weitere 8 Minuten ausbauen und holte alle 3 Trikots – Leader-, Berg und Sprinttrikot.



Die 4. Etappe führte von Lom rauf ins Jotunheimen Gebirge, auf den Sognefjell auf knapp 1.500m. Im letzten Jahr hatte Annika diesen rauen Höhenzug mit vergletscherten Gipfeln und Kuppen und eisbedeckten Seen zu ihrem Lieblingsfjell erklärt – eine schier endlose Straße in Wellen zieht sich diesen Höhenzug entlang. In diesem Jahr regnete es am Start bei ca. 14°C, aufgrund des Wetters sollte die Etappe bereits oben auf dem Sognefjell nach 53 km anstatt nach 97 km in Ovre-Ardal beendet werden. Und so startete das ca. 130 Mann und Frau starke Peloton, nach bereits 15 km wurde die Sprintwertung ausgefahren, die Annika bei den Frauen für sich entscheiden konnte, und die Straße schlängelte sich langsam rauf zum Sognefjell. Am 7 km langen Schlussanstieg zogen Annika und Gerrit kurz vor Schluss Verena und Michael davon und erreichten bei 4°C die K.O.M. Wertung und ca. 2 km dahinter mit knapp 1 Minute Vorsprung die Ziellinie. Aufgrund der Kälte und der drohenden Unterkühlung lud Joachim die beiden gleich ins Auto und obwohl die Heizung auf vollen Touren lief, schlotterten sie, was das Zeug hielt. Anderen Fahrern ging es nicht anders und so tummelten sich bald 9 durchnässte und frierende Rennfahrer im Bulli, während Joachim, Julian und Elmar zusammen auf Initiative von Joachim mit der Crew einen Autotransport aller Fahrer ins Tal hinunter zum nächsten Etappenort nach Ovre Ardal organisierten. Joachim bekam am Ende der Reise für diesen Einsatz die Viking Auszeichung „Good Sportsmenship“ hochverdient verliehen.



Endlich! Es hörte auf zu regnen! Sogar die Sonne kam raus passend zum Start der 5. Etappe über 150 km und mit 2 großen Bergen. Wieder ein Kaltstart – wieder ging es gleich bergauf. Die Spitze schlug gleich ein hohes Tempo an, Annika suchte ihren eigenen Rhythmus in dem Wissen, ein gutes Polster gegenüber ihrer Konkurrenz zu haben und nicht mehr zu machen als nötig. So fuhr sie bald auf Darren Kenny auf, der sich aus der Spitze hatte rausfallen lassen. Um die beiden herum bildete sich ein kleines Grüppchen, das gemeinsam in Richtung Sprintwertung pedalierte, die an diesem Tage eher eine Bergwertung war. Die 6 Mann und 1 Frau starke Gruppe kreiselte gemeinsam die folgenden 60 km gemeinsam das wunderschöne Tal entlang eines rauschenden Flusses nach Laerdalsoyri hinunter. Kurz vor der letzten Verpflegungsstelle vor dem 2. Anstieg wurde die kleine Gruppe von einer ca. 40 Mann und Frau starken Gruppe mit den am 1. Berg abgefallenen Rolleuren eingeholt, die in Flachen richtig Druck machen konnten – mit dabei auch Verena und Michael Weiser und auch Gerrit schloss mit auf. So fuhren die beiden Konkurrentinnen, Verena in Begleitung von Michael, gemeinsam in den Schlussanstieg hinein, in den Annika bereits von Darren, der diesen Anstieg schon gekannt hatte, kurz eingewiesen worden war: 20 km lang, davon 10 km steil bergauf, gleich zu Beginn eine Rampe, und 10 km auf dem Hochplateau des Nalfarhogdi in großen Wellen und bei starkem Gegenwind. Nach etwa 6 km setzte sich Annika mit einem starken Antritt und darauf folgender Tempoverschärfung von Verena ab und fuhr im gleichmäßig hohen Tempo rauf auf das Plateau. Nun ganz allein im Gegenwind angefeuert und motiviert von Joachim, Elmar und Julian aus dem Begleitfahrzeug fuhr sie Welle um Welle und kein Ende in Sicht. Etwa 3 km vor Schluss wurde sie von einer 5 köpfigen Gruppe eingeholt und erreichte in deren Sog das Ziel und gleichzeitig die K.O.M. am Nalfarhogdi auf 1.200m Höhe mit 3 ½ Minuten Vorsprung. Nun kam eine Genussabfahrt hinunter ins märchenhafte Aurland auf 0 m, direkt am Sognefjord gelegen. (Leider gab es auf dieser Abfahrt einen schrecklichen Sturz -  Patrick aus Belgien stürzte schwer. An diesem Abend waren alle Vikinger gedanklich bei Patrick, der mittlerweile auf dem Weg der Besserung ist. Alles Gute Patrick!)



6. Tag: Quasi Ruhetag. Nur ein 6,7 km langes Bergzeitfahren. Leichter Nieselregen. Annikas Startzeit 07.02h. Gerrits Startzeit 07.30h – auch nicht viel besser. Aber dafür waren beide zum Frühstück wieder da und hatten dann einen freien Tag zum erholen. Das Bergzeitfahren konnte Annika mit beginnendem Halsweh und leichtem Schwächegefühl mit 12 Sekunden Vorsprung vor Verena und auch vor dem 4-fachen Olympiasieger Darren, der so gerne schneller gewesen wäre und zähneknirschend kommentierte:“Ich wurde noch nie von einer Frau geschlagen.“ für sich entscheiden. Am Nachmittag stand dann ein kleiner Stadtbummel in Aurland auf dem Programm und danach unter dem Motto Viking Spirit Public Viewing im Valhalla beim Zeitfahren der Tour de France. Am Abend gab es das 6. Leadertrikot für Annika und jetzt stand für sie fest, dass sie auch die letzte Etappe nur als erste beenden wollte.



Der letzte Tag – die 7. Etappe. Heute wollten auch Elmar und Joachim noch einmal auf’s Rad und gemeinsam mit Gerrit und Annika, bei der dich zunehmend eine Erkältung anbahnte und die daher um ihr Durchhaltevermögen bangte, das Ziel in Beitostolen erreichen. Noch einmal 150 km, leicht ansteigend mit einem 7km langen Schlussanstieg – also eher eine Rolleretappe zum Abschluss. Highlight des Tages war die direkt zu Beginn anstehende Fahrt durch einen 20 km langen Tunnel. Dieser wurde allerdings neutralisiert durchfahren. Schummriges Licht, blau oder gelb erleuchtete „Caves“, die Ausbuchtungen, verliehen eine leicht mystische Atmosphäre. Es war etwas Besonderes, diesen Tunnel zu durchfahren, die unzähligen Schatten der Radrennfahrer, die die Fahrer einholten und die Tunnelwände entlang zogen. Wieder zurück im Tageslicht wurde dann gebummelt – die Tour d’honneur konnte man meinen. Keiner wollte mehr so richtig, an der Gesamtwertung war nicht mehr zu rütteln. Leider mussten Joachim und Elmar erneut abbrechen – Knie und Rücken wollten einfach nicht. Unterwegs gab es noch einmal Sprintpunkte und K.O.M.-Punkte zu gewinnen, die sich Annika im Vorbeifahren abholte. Erst am Schlussanstieg wurde das Tempo  angezogen und die Bergflöhe flogen davon. Auch Annika setzte sich von Verena ab und sprang an eine kleine Gruppe dran, noch einmal aufgemuntert von Darren. Sie sehnte das Ende entgegen, da sie die Kräfte allmählich verließen und sich die Erkältung breit machte. Wachgerüttelt wurde sie durch einen Zuruf von Joachim, dass Verena von hinten käme – ein Blick nach hinten und in der Tat, da kam sie an. Jetzt war beißen angesagt, kämpfen. Für die Zuschauer ein packendes Rennen, für die Mädels ein knallharter Zweikampf, den Annika zum Schluss doch für sich entscheiden konnte. Mit einigen Sekunden Vorsprung konnte sie auch die letzte Etappe für sich entscheiden. Und dann war Schluss – im strahlendem Sonnenschein fielen sich alle in die Arme, es wurde geplaudert und gelacht und die Stimmung war ausgelassen. Die ersten Verabschiedungen standen an – Darren und Gary reisten mit dem gesamten Para Nationalteam gleich von der Ziellinie aus ab – schade, hatten wir doch, wie schon 2008, viele Kilometer und Höhenmeter gemeinsam gekämpft und gelitten. Auch einige Skandinavier machten sich gleich auf den Heimweg. Dennoch gab es am Abend große Siegerehrung und ein bisschen Sieg und Abschied feiern mit und von den Mitstreitern/-innen.



Und am Samstag machten sich Annika, Joachim, Julian und Elmar ohne Gerrit, der noch seine Schwester besuchen wollte, auf den Rückweg. Zunächst nach Göteborg, dort auf die Abendfähre, noch ein letzter skandinavischer Sonnenuntergang auf dem Sonnendeck, und dann nach Kiel und von dort zurück nach Münster.



Fazit: Der Sommer in diesem Jahr in Norwegen war definitv schlechter als der in Italien, muss man auch mal erlebt haben. (In Anlehnung an das Zitat von Arno Zubrägel nach der Viking Tour 2008: „...und der Sommer hier ist auch nicht schlechter als in Italien. Das muss man erlebt haben.“ ). Trotzdem ist und bleibt Norwegen ein wunderbares, zum Teil raues, zum Teil sanftes, sehr gegensätzliches Land, das immer seine Reise wert sein wird – ob mit dem Fahrrad oder mit den Wanderschuhen oder einfach mit dem Auto!

Mein Dank geht an
Julian für Begleitung, Plätze im Valhalla einrichten, Verpflegung und Beine lockern, und die tollen Bilder,
Joachim für Begleitung und Betreuung, für Fahrrad putzen, pflegen, schrauben, für die Rose am Lenker, die mich beflügelt hat und für die Motivation,
Elmar für die Betreuung und diejenigen tollen Bilder, die nicht von Julian sind und  Gerrit für die Unterstützung im Rennen.

Alle Ergebnisse und viele weitere Informationen unter: www.vikingtour.no

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. August 2009 )